Google Chrome schneller als alle anderen

Habe einen eindrücklichen Vergleichstest der heute gängigen Browser auf CNET gefunden.

Nicht verwunderlich, dass Google Chrome alle in den Schatten stellt, will sich doch Google explizit auf Web2.0-gängige Technologien fokussieren, und diese sind alle sehr JavaScript-lastig. Auch verwundert nicht, dass Google’s Seiten wie z.B. Google Docs, Google Maps oder GMail extrem schnell gerendert werden.

Was mich hingegen stört ist, dass gem. Google-Schweiz-Sprecher Matthias Graf Chrome entwickelt worden ist, damit Google’s Applikationen besser und schneller laufen. Dies führt wieder zu einem proprietären Denken, wie es sie bereits IE mit ihren ActiveX-Komponenten und speziellen HTML-Tags gemacht hat. Das Resultat ist bekannt, Webdesigner mussten mehrere Versionen ihres CSS- und JavaScript-Codes schreiben, damit alle Browser von IE4 über Netscape 4 bis Opera abgedeckt werden konnten.

Als Resultat der sogenannten Browser Wars verschwand der Wegbereiter des heutigen Internets Netscape von der Bildfläche. Doch auch Gutes ist aus diesem Wettkampf der Browsergiganten hervorgegangen: Das aus dem Mozilla Open Source Projekt entstandene Firefox konnte sich beachtliche Marktanteile sichern und hat gezeigt, dass ein Produkt, das aus der Community entstanden ist, genau auf die Bedürfnisse der User eingehen kann. Die 99%-ige Unterstützung der von W3C definierten Webstandards hat die Entwicklung von Webapplikationen und Websites extrem beschleunigt und vereinfacht. Nicht zuletzt deshalb wurde der Weg für interaktive und userfreundliche Seiten geebnet.

Leider wurde aber auch bereits das erste Sicherheitsloch gefunden, das auf einem bereits bekannten Fehler von WebKit basiert.

This entry was posted on Wednesday, September 3rd, 2008 at 08:56 and is filed under Allgemein, Webdesign. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

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